Wie Martins Vermächtnis entstand

Der Verein ist wie der Name schon sagt, Martins Vermächtnis. Unser kleiner Martin bekam im Alter von vier Jahren, die Diagnose: frühkindlicher Autismus, genau wie sein Zwillingsbruder. Wir Eltern bemühten uns schon damals zur Sensibilisierung der Gesellschaft beizutragen. Mit fünfeinhalb Jahren, am 20. Februar 2023, lief Martin seinen Pädagoginnen auf einem Spaziergang davon. Nach rund eineinhalb Stunden, wurde er auf einem Privatgelände, leblos in einem Biotop treibend gefunden. Trotz aller Bemühungen konnte unser Martin nicht mehr reanimiert werden. Nichts in unserem Leben machte mehr Sinn, aber eines wussten wir, wir würden nicht zulassen, dass der Tod unseres geliebten Sohnes, sinnlos gewesen ist. 
Unser Entschluss, für Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Menschen im Spektrum zu kämpfen, stand fest. Wir lernten in dieser Zeit viele tolle und unglaublich engagierte Menschen in dieser Zeit kennen, die unseren Weg begleiten und mit uns zusammen an einem Strang ziehen. So beschlossen wir auch unseren Verein, Martins Vermächtnis zu gründen und gemeinsam für mehr Sensibilisierung und Aufklärung zu sorgen. Ebenso sind wir bemüht die Rahmenbedingungen zu verbessern, sei es nun in Gesprächen und Diskussionen in der Politik, oder aber mit Sensibilisierungsarbeit in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen.

Was machen wir?

∞           Unterstützung und Beratung rund ums Thema Autismus Spektrum

∞           Unterstützung bei bürokratischen Hürden

∞           Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung

∞           Sensibilisierungsvorträge

∞           Workshops

∞           Selbsthilfegruppe